Autoren: Bassig, BA, Chanock, SJ, Elliott, P, Freedman, ND, Hu, W, Ji, B-T, Lan, Q, Loftfield, E, Rothman, N, Silverman, DT, Wong, JYY
Veröffentlicht: 4. Dezember 2019
Unter den Nichtraucherinnen ohne Passivrauchbelastung (108 Fälle von 111.294 Teilnehmerinnen) wiesen diejenigen im höchsten Leukozyten-Quartil dennoch ein signifikant erhöhtes Lungenkrebsrisiko auf (HR = 1,93; 95 %-KI: 1,11–3,35). Dies deutet darauf hin, dass Entzündungsprozesse unabhängig vom Rauchen zum Lungenkrebsrisiko beitragen. In dieser Kohorte von 424.407 Erwachsenen der UK Biobank, die über sieben Jahre beobachtet wurden, wurden Nichtraucher gezielt nach ihrem Passivrauch-Expositionsstatus getrennt. Der anhaltende Zusammenhang bei Nichtrauchern ohne Passivrauchbelastung unterstreicht, dass die Vermeidung von Passivrauch zwar wichtig ist, eine erhöhte Leukozytenzahl und die damit verbundene Entzündung jedoch einen unabhängigen Risikofaktor für die Entstehung von Lungenkrebs darstellt.
