Autoren: Casaburi, Richard, Jastrzebski, Dariusz, Rutkowska, Anna, Rutkowski, Sebastian, Stanula, Arkadiusz, Szczegielniak, Jan, Ziora, Dariusz, Żebrowska, Aleksandra
Veröffentlicht: 1. März 2019
In einer randomisierten, kontrollierten Studie mit 30 Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (20 in der Trainingsgruppe, 10 in der Kontrollgruppe) führte ein Trainingsprogramm mit Atemmuskelübungen während der Chemotherapie zu signifikanten Verbesserungen der Spirometrie: Der FEV1-Prozentwert stieg von 76 ± 16 auf 84 ± 15 % (p = 0,01), der FVC-Prozentwert von 87 ± 14 auf 95 ± 13 % (p = 0,01) und das FEV1/FVC-Verhältnis von 73 ± 13 % auf 76 ± 12 % (p = 0,04). Das vierwöchige Programm wurde in zweiwöchigen Zyklen durchgeführt, die jeweils mit den Chemotherapiezyklen unterbrochen wurden. Es wurden keine Nebenwirkungen berichtet. Die Kontrollgruppe, die ausschließlich Chemotherapie erhielt, zeigte keine signifikanten Verbesserungen der Spirometrieparameter.
