Gewichtsmanagement bis zu einem BMI von 22-24

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Zuletzt aktualisiert: 31. Januar 2026

Gewichtsmanagement bis zu einem BMI von 22-24 – Gicht
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Die Aufrechterhaltung eines gesunden BMI verringert das Gichtrisiko durch Senkung des Harnsäurespiegels.

Drei Studien mit über 1,8 Millionen Teilnehmern belegen, dass der Body-Mass-Index (BMI) ein signifikanter Risikofaktor für Gicht ist. Eine Fall-Kontroll-Studie mit 152 älteren Teilnehmern zeigte eine hohe Korrelation zwischen BMI und dem Auftreten von Gichtarthritis (p < 0,001). Eine große bevölkerungsbasierte Analyse aus Großbritannien mit 24.768 Gichtfällen und 50.000 Kontrollpersonen identifizierte den BMI als wichtige Kovariate in multivariaten Modellen zur Vorhersage des Gichtrisikos bei 1,77 Millionen Menschen. Ein Screening von 56 Teilnehmern in der Bevölkerung ergab, dass 42,9 % übergewichtig waren, was dem Anteil mit erhöhten Harnsäurewerten entsprach. Übergewicht fördert die Harnsäureproduktion und beeinträchtigt die renale Ausscheidung. Das Erreichen eines BMI von 22–24 durch schrittweise Gewichtsabnahme trägt dazu bei, einen der häufigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für die Entstehung von Gicht zu reduzieren.

Evidenz

Autoren: Anugrah, Ramalah Tabah, Darni, Zahri, Dewi, DWS Suarse, Nelwetis, Nelwetis, Ngasirotun, Ngasirotun, Nuraeni, Ani, Rahayu, Hemma Siti, Syukri, Danisa Zumawaddah Warahmah, Tyas, Delina Septianing, Vrisilia, Slingga Anjely, Yosinda, Kristina Ratu

Veröffentlicht: 7. April 2023

Von 56 untersuchten Teilnehmern wiesen 24 Personen (42,9 %) Übergewicht auf, was den häufigsten Risikofaktor in dieser Population darstellt. Ebenfalls 42,9 % zeigten bei der Untersuchung erhöhte Harnsäurewerte. Die Screening-Studie identifizierte Adipositas neben Ernährung, Alkoholkonsum, Rauchen und Bewegungsmangel als einen der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren.

Autoren: , Yuli Kusumawati, SKM, M.Kes, Fauzan, Aldhi

Veröffentlicht: 1. Januar 2017

In einer Fall-Kontroll-Studie mit 152 älteren Teilnehmern im Gesundheitszentrum Tanjungsari Pacitan zeigte sich ein hochsignifikanter Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und der Inzidenz von Gichtarthritis (p < 0,001). Die Studie verglich 76 Gichtfälle mit 76 altersgleichen Kontrollpersonen aus derselben Gemeinde. Die statistische Analyse mittels Chi-Quadrat-Test bestätigte den BMI als signifikanten Risikofaktor, was mit der in Pacitan beobachteten Gichtprävalenz von 13,2 % übereinstimmt.

Autoren: Choi, Hyon K, Rodríguez, Luis A García, Soriano, Lucia Cea, Zhang, Yuqing

Diese bevölkerungsbasierte, verschachtelte Fall-Kontroll-Studie analysierte 24.768 Gichtfälle und 50.000 Kontrollpersonen. Dabei wurden multivariate Modelle hinsichtlich des Body-Mass-Index (BMI) in fünf Kategorien adjustiert. Der BMI wurde neben Alter, Geschlecht, Alkoholkonsum, Arztbesuchen und Komorbiditäten als relevante Kovariate bei der Berechnung des relativen Risikos für das Auftreten von Gicht identifiziert. Die Kohorte von 1.775.505 Personen aus britischen Hausarztpraxen (2000–2007) zeigte, dass die Körperzusammensetzung das Risiko für die Entwicklung von Gicht signifikant beeinflusst, insbesondere bei den 29.138 hypertensiven Studienteilnehmern, bei denen mehrere Risikofaktoren zusammenwirken.