Autoren: Felipe, Aledson Vitor
Veröffentlicht: 28. April 2010
In dieser Fall-Kontroll-Studie wurden 104 Patienten mit Magenkrebs (ohne Befall des Mageneingangs) mit 208 gesunden Kontrollpersonen verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass ein geringer Konsum von Gemüse in der Krebsgruppe signifikant häufiger vorkam (p = 0,02). Obwohl der Gemüsekonsum im abschließenden multivariaten logistischen Regressionsmodell nach Berücksichtigung des IL-8-Genotyps, der Fettaufnahme und des Rauchens keine unabhängige Signifikanz mehr aufwies, deutet die univariate Assoziation auf ein schützendes Ernährungsmuster hin, das neben anderen beeinflussbaren Risikofaktoren berücksichtigt werden sollte.
