Gemüse

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Zuletzt aktualisiert: 25. Februar 2026

Gemüse – Magenkrebs
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Eine höhere Aufnahme von Gemüse steht in Fall-Kontroll-Studien mit einem geringeren Risiko für Magenkrebs in Verbindung.

Zwei Fall-Kontroll-Studien mit insgesamt 440 Teilnehmern (146 Patienten mit Magenkrebs und 294 gesunde Kontrollpersonen) untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Gemüse und dem Risiko für Magenkrebs. In einer iranischen Studie mit 128 Erwachsenen wurde ein geringer Konsum von frischem Gemüse als einer der wichtigsten Ernährungsrisikofaktoren für Magenkrebs identifiziert (p < 0,05). Eine zweite Studie, in der 104 Patienten mit Magenkrebs (ohne Befall des Mageneingangs) mit 208 Kontrollpersonen verglichen wurden, ergab einen signifikant geringeren Gemüsekonsum in der Krebsgruppe (p = 0,02). Dieser Zusammenhang blieb jedoch nach einer multivariaten Anpassung an genetische und Lebensstilfaktoren nicht mehr statistisch signifikant. Beide Studien unterstützen die Annahme, dass ein regelmäßiger Verzehr von Gemüse als Teil eines Ernährungsmusters eine schützende Wirkung haben kann und das Risiko für Magenkrebs verringern könnte, insbesondere in Kombination mit anderen beeinflussbaren Lebensstilfaktoren.

Evidenz

Autoren: Felipe, Aledson Vitor

Veröffentlicht: 28. April 2010

In dieser Fall-Kontroll-Studie wurden 104 Patienten mit Magenkrebs (ohne Befall des Mageneingangs) mit 208 gesunden Kontrollpersonen verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass ein geringer Konsum von Gemüse in der Krebsgruppe signifikant häufiger vorkam (p = 0,02). Obwohl der Gemüsekonsum im abschließenden multivariaten logistischen Regressionsmodell nach Berücksichtigung des IL-8-Genotyps, der Fettaufnahme und des Rauchens keine unabhängige Signifikanz mehr aufwies, deutet die univariate Assoziation auf ein schützendes Ernährungsmuster hin, das neben anderen beeinflussbaren Risikofaktoren berücksichtigt werden sollte.

Autoren: مهدوی, رضا, نعمتی, علی, نقی زاده باقی, عباس

Veröffentlicht: 1. Juni 1391

Eine Fall-Kontroll-Studie in der iranischen Provinz Ardabil, in der 42 Magenkrebspatienten mit 86 gesunden Kontrollpersonen verglichen wurden, ergab, dass ein geringer Verzehr von frischem Gemüse zu den bedeutendsten ernährungsbedingten Risikofaktoren für Magenkrebs zählt (p &lt; 0,05). Die Studienpopulation von 128 Erwachsenen (Durchschnittsalter 56,5 ± 12,8 Jahre) wurde in den Jahren 2010–2011 mittels strukturierter Fragebögen untersucht. Statistische Analysen mittels Chi-Quadrat-Test und unabhängigem t-Test bestätigten einen signifikanten Zusammenhang zwischen Ernährungsmuster und Magenkrebsstatus.