Ungesättigte Fettsäuren

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2 Studien · 2 Empfehlungen

Zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2026

Ungesättigte Fettsäuren – Magenkrebs
Vorsicht1 studien

Hoher Konsum einfach ungesättigter Fettsäuren wird mit Magenkrebs in Verbindung gebracht

Der Verzehr von einfach ungesättigten Fettsäuren zeigte einen positiven Zusammenhang mit Magenkrebs, wenn man die höchsten mit den niedrigsten Quartilen der Zufuhr vergleicht. Ein maßvoller Konsum von MUFA-reichen Lebensmitteln kann daher im Hinblick auf die Prävention von Magenkrebs erwogen werden.

Evidenz

Autoren: Gu, Xiao-Ping, Han, Ren-Qiang, Hu, Xu, Jeong, Somee, Jin, Zi-Yi, Li, Gang, Li, Li-Ming, Liu, Ai-Ming, Lu, Qing-Yi, Mu, Li-Na, Su, Ming, Sun, Zheng, Wang, Xu-Shan, Wu, Ming, Yang, Jie, Zhang, Xiao-Feng, Zhang, Zuo-Feng, Zhao, Jin-Kou, Zhou, Jin-Yi, Zhu, Yu-Hui

Veröffentlicht: 1. Juli 2019

Eine bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studie in der chinesischen Provinz Jiangsu mit 1900 Magenkrebsfällen und 6532 Kontrollpersonen ergab einen positiven Zusammenhang zwischen der Aufnahme einfach ungesättigter Fettsäuren (MUFA) über die Nahrung und dem Magenkrebsrisiko beim Vergleich des höchsten mit dem niedrigsten Quartil der Aufnahme. Die Daten wurden von 2003 bis 2010 durch persönliche Interviews erhoben und mittels multipler unbedingter logistischer Regression mit Energieadjustierung analysiert. Auch gemeinsame Zusammenhänge zwischen Ernährungsfaktoren und bekannten Risikofaktoren wurden untersucht, was den Zusammenhang zwischen MUFA-Aufnahme und der Entstehung von Magenkrebs bestätigt.

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Eine ausreichende Zufuhr ungesättigter Fettsäuren kann vor Magenkrebs schützen.

Ein geringer Konsum ungesättigter Fettsäuren zählt zu den bedeutendsten ernährungsbedingten Risikofaktoren für Magenkrebs. Der Verzehr von Quellen ungesättigter Fettsäuren wie Olivenöl, Nüssen und fettem Fisch kann durch entzündungshemmende Prozesse einen schützenden Effekt gegen Magenkrebs haben.

Evidenz

Autoren: مهدوی, رضا, نعمتی, علی, نقی زاده باقی, عباس

Veröffentlicht: 1. Juni 1391

Eine Fall-Kontroll-Studie mit 42 Magenkrebspatienten und 86 gesunden Kontrollpersonen in der Provinz Ardabil, Iran, identifizierte eine geringe Zufuhr ungesättigter Fettsäuren als einen der bedeutendsten ernährungsbedingten Risikofaktoren für Magenkrebs (p < 0,05). Die 128 Studienteilnehmer (Durchschnittsalter 56,5 ± 12,8 Jahre) wurden 2010–2011 mittels strukturierter Fragebögen befragt. Ein geringer Konsum ungesättigter Fettsäuren bildete zusammen mit dem Genuss von heißem Tee und einem geringen Obst- und Gemüseverzehr das primäre ernährungsbedingte Risikoprofil. Die Analyse erfolgte mittels Chi-Quadrat-Test und t-Test für unabhängige Stichproben.