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Zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2026

Früchte – Magenkrebs
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Regelmäßiger Obstkonsum, insbesondere von Zitrusfrüchten, kann das Risiko für Magenkrebs deutlich senken.

Drei Fall-Kontroll-Studien und verschachtelte Fall-Kontroll-Studien mit insgesamt etwa 868 Teilnehmenden belegen übereinstimmend einen Zusammenhang zwischen höherem Obstkonsum und einem reduzierten Magenkrebsrisiko. Das aussagekräftigste Ergebnis stammt aus einer bevölkerungsbasierten Studie in Ardabil, Iran (217 Fälle, 394 Kontrollen), in der der Verzehr von Zitrusfrüchten mit einer Risikoreduktion von 69 % für Magenkrebs assoziiert war (OR = 0,31). Eine weitere Fall-Kontroll-Studie mit 128 Teilnehmenden in derselben Region mit hoher Inzidenz bestätigte einen geringen Verzehr von frischem Obst als statistisch signifikanten Risikofaktor (p < 0,05). Die Basler prospektive Studie untermauerte diese Ergebnisse zusätzlich und zeigte, dass Magenkrebspatienten die niedrigsten Vitamin-C-Plasmaspiegel aller Krebsarten aufwiesen, was mit einem unterdurchschnittlichen Zitruskonsum korrespondierte. Obst scheint aufgrund seines Vitamin-C- und Beta-Carotin-Gehalts eine schützende Wirkung zu haben, wobei Zitrusfrüchte den deutlichsten Nutzen bieten.

Evidenz

Autoren: Brubacher, Georges, Buess, Eduard, Rösel, Fritz, Stähelin, Hannes B.

Veröffentlicht: 2. August 2017

In der Basler prospektiven Fall-Kontroll-Studie wurden 19 Todesfälle durch Magenkrebs 38 Kontrollfällen gegenübergestellt. Die Magenkrebsfälle wiesen die niedrigsten Vitamin-C-Plasmaspiegel aller untersuchten Krebsarten auf, was mit einem unterdurchschnittlichen Verzehr von Zitrusfrüchten korrelierte. Auch der Beta-Carotin-Spiegel war mit 13,0 μg/dl bei Magenkrebspatienten auffallend niedrig. Vitamin A lag nur bei Magenkrebspatienten unter dem Durchschnitt, der Unterschied war jedoch aufgrund der geringen Stichprobengröße statistisch nicht signifikant. Der mittlere Cholesterinspiegel bei Magenkarzinompatienten betrug 213 mg/dl.

Autoren: مهدوی, رضا, نعمتی, علی, نقی زاده باقی, عباس

Veröffentlicht: 1. Juni 1391

In einer Studie mit 128 Teilnehmern (42 Magenkrebsfälle, 86 Kontrollpersonen) in der iranischen Provinz Ardabil erwies sich ein geringer Verzehr von frischem Obst als statistisch signifikanter Risikofaktor für Magenkrebs (p < 0,05). Die Fall-Kontroll-Studie wurde 2010–2011 an Erwachsenen mit einem Durchschnittsalter von 56,5 ± 12,8 Jahren durchgeführt. Zur Ermittlung dieses Zusammenhangs wurden strukturierte Interviews und eine Chi-Quadrat-Analyse eingesetzt. Obst, Gemüse und ungesättigte Fettsäuren zählten zu den wichtigsten schützenden Ernährungsfaktoren in dieser Region mit hoher Magenkrebsinzidenz.

Autoren: Acquavella, Aragones, Blackburn, Blair, Boeing, Boeing, Buiatti, Burns, Chen, Chow, Correa, Correa, Correa, Crew, Danesh, De Stefani, De Stefani, De Stefani, De Stefani, Derakhshan, Dorant, Dorzhgotov, Drake, Ekstrom, Engel, Eslick, Ferlay, Forman, Forman, Fox, Galanis, Gao, Goldbohm, Gonzalez, Gonzalez, Haenszel, Hamada, Harrison, Helicobacter and Cancer Collaborative Group, Honda, Howard, Huang, IARC, IARC, IARC, Inoue, Ito, Jansen, Joossens, Kamineni, Karmali, Kim, Kinlen, La Vecchia, La Vecchia, Lauren, Lee, Lissowska, Lissowska, Lopez-Carrillo, Machida-Montani, Mathew, Munoz, Munoz, Nomura, Palli, Parent, Parkin, Parsonnet, Rao, Rigdon, Rocco, Sadjadi, Sadjadi, Sadjadi, Samadi, Sitas, Takezaki, Touati, Tsugane, Uemura, Vineis, Ward, Watanabe, World Cancer Research Fund, American Institute for Cancer Research, Xue, Yatsuya, Yazdanbod, You

Veröffentlicht: 1. Juli 1388

In dieser bevölkerungsbasierten Fall-Kontroll-Studie aus Ardabil, Iran, mit 217 Magenkrebsfällen und 394 Kontrollpersonen zeigte sich ein signifikanter inverser Zusammenhang zwischen dem Konsum von Zitrusfrüchten und dem Magenkrebsrisiko (OR = 0,31; 95 %-KI signifikant in der multivariaten Analyse). Dies entspricht einer Risikoreduktion von 69 % bei hohem Zitrusfruchtkonsum im Vergleich zu niedrigem Konsum und macht Zitrusfrüchte zu einem der stärksten protektiven Ernährungsfaktoren, die in der Studie identifiziert wurden.