Autoren: Au, KH, Chiang, CL, Lam, KC, Lam, KO, Law, LYA, Lee, CCY, Li, L, Mo, KF, Ng, WT, So, TH, Yeo, W
Veröffentlicht: 1. Januar 2017
In einer multizentrischen, retrospektiven Kohortenstudie mit 30 chinesischen Patienten im Stadium II–IIIC des Magenadenokarzinoms, die eine kurative Resektion durchlaufen und anschließend eine adjuvante S-1-Chemotherapie erhalten hatten, ergab eine univariate Analyse, dass Patienten mit einer Vorgeschichte von regelmäßigem Alkoholkonsum signifikant häufiger ein früheres Absetzen der Behandlung zeigten (p = 0,044). Insgesamt schlossen nur 63 % der Patienten die geplanten acht Therapiezyklen ab, wobei 73,3 % eine Dosisreduktion benötigten und 40,0 % eine Verzögerung der Dosierung erfuhren. Der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum in der Vergangenheit und dem Abbruch der Behandlung deutet darauf hin, dass Alkoholkonsum die Toxizität der Behandlung verstärken oder die Verträglichkeit in dieser Patientengruppe verringern könnte.
