Autoren: Ilonen, Ilkka, Järvinen, Tommi, Kauppi, Juha, Räsänen, Jari, Salo, Jarmo
Veröffentlicht: 1. Februar 2018
Bei 115 Patienten mit Ösophaguskarzinom, die eine neoadjuvante Therapie erhielten, war ein Rückgang des Skelettmuskelindex um 2,98 % während der Behandlung der Schwellenwert, der mit einem signifikant schlechteren 2-Jahres-Überleben assoziiert war (Log-Rank-Test: p = 0,04). Kachexie und Sarkopenie traten sehr häufig auf; 80 % der Patienten (92/115) wiesen bereits bei der präoperativen Untersuchung eine Sarkopenie auf. Das mediane Gesamtüberleben betrug 900 Tage (IQR 334–1447). Die Studie zeigte, dass nicht der Sarkopenie-Status zu Beginn der Behandlung, sondern der aktive Muskelverlust während der Therapie ein Prädiktor für ein schlechteres Ergebnis ist.
