Autoren: Dal Maso, L., Franceschi, S., La Vecchia, C., Levi, F., Malerba, S., Montella, M., Pelucchi, C., Serraino, D., Tavani, A., Zambon, A., Zucchetto, A.
Veröffentlicht: 2. August 2017
In einem Netzwerk von Fall-Kontroll-Studien aus Italien und der Schweiz (1991–2009) mit 505 Fällen von Speiseröhrenkrebs zeigte sich der stärkste inverse Zusammenhang zwischen Folsäureaufnahme und dem Risiko für Speiseröhrenkrebs. Eine Erhöhung der Folsäureaufnahme um 100 µg/Tag führte zu einer Odds Ratio von 0,58, was einer Risikoreduktion von 42 % entspricht. Die Odds Ratios wurden mithilfe multipler logistischer Regressionsmodelle berechnet, die um wichtige identifizierte Störfaktoren bereinigt wurden. Der Zusammenhang blieb in allen Subgruppen, die nach Geschlecht, Alter, Raucherstatus und Alkoholkonsum definiert wurden, konsistent.
