Autoren: Aune, Dagfinn, Balducci, Katia, Baskin, Monica L., Becerra‐Tomás, Nerea, Bours, Martijn, Cariolou, Margarita, Chowdhury, Rajiv, Copson, Ellen, Demark‐Wahnefried, Wendy, Dossus, Laure, Greenwood, Darren C., Hill, Lynette, Hudson, Melissa M., Kiss, Sonia, Krebs, John, Lewis, Sarah J., Markozannes, Georgios, May, Anne M., Odedina, Folakemi T., Renehan, Andrew G., Skinner, Roderick, Steindorf, Karen, Tjønneland, Anne, Velikova, Galina, Vieira, Rita
Veröffentlicht: 1. Mai 2024
Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 124 Beobachtungsstudien (85 Publikationen) ergab einen nichtlinearen, umgekehrt J-förmigen Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) nach der Diagnose und den Ergebnissen bei Dickdarmkrebs. Der niedrigste Punkt dieses Zusammenhangs lag bei einem BMI von 28 kg/m². Im Vergleich zu diesem Tiefpunkt war ein BMI von 38 kg/m² mit einer um 23 % höheren Gesamtsterblichkeit, einer um 26 % höheren spezifischen Sterblichkeit durch Dickdarmkrebs und einer um 24 % höheren Wahrscheinlichkeit für ein Wiederauftreten der Krebserkrankung oder eine schlechtere krankheitsfreie Überlebenszeit verbunden. Das CUP Global Expert Committee bewertete alle Zusammenhänge aufgrund potenzieller umgekehrter Kausalität, Störfaktoren und Selektionsverzerrungen als begrenzt aussagekräftig.
