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Zuletzt aktualisiert: 25. Februar 2026

Früchte – Darmkrebs
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Ein höherer Konsum von Obst ist mit einem deutlich geringeren Risiko für Darmkrebs verbunden.

Zwei Fall-Kontroll-Studien mit über 20.000 Teilnehmern zeigten durchweg einen inversen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Obst und dem Risiko für Darmkrebs. Eine umfangreiche, zusammengefasste Analyse von 9.287 Fällen und 9.117 Kontrollen aus zehn Studien ergab, dass jede Erhöhung des Obstkonsums um ein Quartil mit einer statistisch signifikanten Verringerung des Risikos für Darmkrebs verbunden war. Eine Studie in Hongkong mit 822 Fällen und 926 Kontrollen bestätigte einen klaren Dosis-Wirkungs-Zusammenhang: Das höchste Terzil der wöchentlichen Obstaufnahme reduzierte das Risiko für Dickdarmkrebs um 46 % (adjustiertes OR = 0,54, P-Trend = 0,002) und das Risiko für Rektumkarzinom um 42 % (adjustiertes OR = 0,58, P-Trend = 0,012). Selbst ein moderater Obstkonsum (zweites Terzil) zeigte eine Risikoreduktion von 29 % für beide Krebsarten. Der schützende Effekt war über alle Darmkrebslokalisationen und Studienpopulationen hinweg konsistent.

Evidenz

Autoren: A Tenesa, AD Skol, AH Nguyen, AL Price, AM Nomura, Andrew T. Chan, Anja Rudolph, AY Liu, B Mukherjee, B Woolf, Barbara Fortini, Bette J. Caan, Brent W. Zanke, Brian E. Henderson, BW Zanke, C Kooperberg, Carolyn M. Hutter, CC Dahm, CE Murcray, Christopher I. Amos, Christopher S. Carlson, CJ Hoggart, CL Pearce, CM Hutter, Conghui Qu, Cornelia M. Ulrich, Daniela Seminara, David Duggan, DD Alexander, DD Alexander, Deanna L. Stelling, E Giovannucci, Edward L. Giovannucci, Emily White, F Dudbridge, FJ van Duijnhoven, Fredrick R. Schumacher, GA Colditz, GP Christophi, Graham Casey, Greg S. Warnick, H Brenner, Hermann Brenner, I Fortier, I Ionita-Laza, I Pe'er, I Tomlinson, IP Tomlinson, J Chou, J Lin, Jane C. Figueiredo, JC Figueiredo, Jenny Chang-Claude, Jian Gong, John A. Baron, John D. Potter, John L. Hopper, JY Dai, JY Dai, K Roeder, Kana Wu, Keith R. Curtis, KR Rosenbloom, L Hsu, Laurence N. Kolonel, Li Hsu, Loic Le Marchand, M Cotterchio, M Hedlund, M Hoffmeister, Mark A. Jenkins, Mark Thornquist, Martha L. Slattery, Mathieu Lemire, Michael Hoffmeister, Michelle Cotterchio, ML Slattery, N Risch, NJ Ollberding, P Broderick, PA Newcomb, PC Prorok, Peter T. Campbell, Polly A. Newcomb, QJ Wu, R Siegel, R Zheng, RB Gupta, Richard B. Hayes, Robert E. Schoen, Robert W. Haile, RS Houlston, S Jiao, S Kury, Shuo Jiao, SN Bennett, Sonja I. Berndt, Stephanie A. Rosse, Stephen J. Chanock, Stephen N. Thibodeau, Steven Gallinger, T Hosoya, Tabitha A. Harrison, U Peters, Ulrike Peters, W. James Gauderman, WG Christen, WH Jia, WJ Gauderman, WW Piegorsch, Y Park, Yi Lin

Veröffentlicht: 1. Januar 2014

Eine gepoolte Fall-Kontroll-Analyse von 9.287 Fällen und 9.117 Kontrollen aus zehn Studien zeigte, dass jede Erhöhung des Obstkonsums um ein Quartil mit einem statistisch signifikant verringerten Risiko für Darmkrebs einherging. Die Studie untersuchte Gen-Diät-Interaktionen mit etwa 2,7 Millionen genetischen Varianten, und der inverse Zusammenhang zwischen Obstkonsum und Darmkrebs wurde in der gesamten Ernährungsanalyse konsistent beobachtet.

Autoren: Ho, JWC, Lam, TH, Yuen, ST

Veröffentlicht: 1. Januar 2006

In den untersuchten Fällen wurde ein deutlich geringerer durchschnittlicher wöchentlicher Obstkonsum im Vergleich zur Kontrollgruppe festgestellt (5,99 ± 4,55 gegenüber 7,30 ± 5,41, p < 0,001). Eine Zunahme des wöchentlichen Obstkonsums in aufsteigenden Terzilen war mit einer zunehmend geringeren Risikobelastung verbunden, und zwar dosisabhängig für Darmkrebs (höchstes Terzil, adjustiertes OR = 0,54; Trend-p = 0,002) und Rektumkarzinom (höchstes Terzil, adjustiertes OR = 0,58; Trend-p = 0,012). Das zweite Terzil zeigte für beide Subtypen ein adjustiertes OR von 0,71, was die abgestufte schützende Beziehung in den 822 Fällen und 926 Kontrollpersonen bestätigte.