Autoren: Dal Maso, L., Franceschi, S., La Vecchia, C., Levi, F., Malerba, S., Montella, M., Pelucchi, C., Serraino, D., Tavani, A., Zambon, A., Zucchetto, A.
Veröffentlicht: 2. August 2017
Ein großes Netzwerk von Fall-Kontroll-Studien in Italien und der Schweiz (1991–2009) analysierte 2390 Fälle von Darmkrebs. Jede Erhöhung der Folsäureaufnahme über die Nahrung um 100 µg/Tag war mit einer Odds Ratio von 0,83 verbunden, was einer Risikoreduktion von 17 % für Darmkrebs entspricht. Dies war eine der größten Fallserien in dieser Studie. Zur Risikoberechnung wurden multiple logistische Regressionsmodelle verwendet, die um wichtige Störfaktoren bereinigt wurden. Es zeigte sich keine wesentliche Heterogenität zwischen den Gruppen hinsichtlich Geschlecht, Alter, Raucherstatus und Alkoholkonsum.
