Autoren: Bulletti, Simonetta, Carlani, Angela, Cesarini, Elena, D'Amico, Maria Rosaria, D'Angelo, Valentina, Di Dato, Eugenio, Fraser, Callum G, Galeazzi, Paola, Giaimo, Mariadonata, Gustinucci, Daniela, Malaspina, Morena, Mariotti, Loretta, Martinelli, Nadia, Passamonti, Basilio, Rubeca, Tiziana, Segnan, Nereo, Senore, Carlo, Spita, Nicoletta, Tintori, Beatrice
Veröffentlicht: 14. Dezember 2016
In dieser randomisierten, kontrollierten Studie mit 48.888 Teilnehmern am Darmkrebs-Früherkennungsprogramm der Region Umbrien in Italien wurde festgestellt, dass die FIT-Untersuchung bei Erstuntersuchten fortgeschrittene Neoplasien (Darmkrebs + fortgeschrittenes Adenom) in einer Rate von 1,40 % (OC-Sensor) bzw. 1,42 % (HM-JACKarc) nachwies. Der positive prädiktive Wert für fortgeschrittene Neoplasien betrug jeweils 25,9 % und 25,6 %. Die Anzahl der erforderlichen Koloskopien zur Erkennung einer fortgeschrittenen Neoplasie betrug bei beiden Systemen bei der ersten Untersuchung 3,9 (95 % KI 2,9–5,8) und in nachfolgenden Runden 4,9 (95 % KI 4,2–5,8) bzw. 4,4 (95 % KI 3,7–5,3). Die Positivitätsraten betrugen bei der ersten Untersuchung 6,5 % bzw. 6,2 %. Diese Ergebnisse zeigen, dass eine einzige Runde der FIT-basierten Früherkennung klinisch bedeutsame Neoplasien bei etwa 1 von 70 Teilnehmern identifiziert.
