Darmkrebs
Ein primärer bösartiger Tumor, der einen beliebigen Teil des Magen-Darm-Trakts betrifft.
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Zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2026
Ernährung
Ballaststoffe
Eine höhere Aufnahme von Ballaststoffen über die Nahrung steht in Verbindung mit einem um 15 bis 30 % geringeren Risiko für Darmkrebs.
Rotes Fleisch
Das Grillen oder Barbecue-Zubereiten von rotem Fleisch erhöht das Risiko für Darmkrebs um 63 %.
Verarbeitetes Fleisch
Der Konsum von verarbeitetem Fleisch erhöht das Risiko für Darmkrebs in verschiedenen Bevölkerungsgruppen direkt.
Alkohol
Der Alkoholkonsum erhöht das Risiko für Darmkrebs in einem eindeutigen, dosisabhängigen Muster.
Obst und Gemüse
Ein höherer Konsum von Obst und Gemüse steht in Verbindung mit einer deutlichen Reduzierung des Risikos für Darmkrebs.
Vollkornprodukte
Regelmäßiger Konsum von Vollkornprodukten steht in Verbindung mit einer deutlichen Reduzierung des Risikos für Darmkrebs.
Kreuzblütler
Ein regelmäßiger Verzehr von Kreuzblütlern steht in Verbindung mit einem um 17 % geringeren Risiko für Darmkrebs.
Milchprodukte
Der Konsum von Milchprodukten steht in groß angelegten Studien mit einem geringeren Risiko für Dickdarmkrebs in Verbindung.
Nahrungsfett
Ein hoher Fettkonsum in der Ernährung steht im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs, weshalb eine Reduzierung ratsam ist.
Folsäure
Eine ausreichende Zufuhr von Folsäure über die Nahrung steht im Zusammenhang mit einer deutlichen Reduzierung des Risikos für Darmkrebs.
Früchte
Ein höherer Konsum von Obst ist mit einem deutlich geringeren Risiko für Darmkrebs verbunden.
Nahrungsergänzung
Maßnahmen
Körperliche Aktivität
Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko für Darmkrebs um 16–30 %, und zwar in Bezug auf verschiedene Endpunkte.
Gewichtsmanagement
Die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts senkt das Risiko für Darmkrebs und verbessert die Überlebenschancen nach der Diagnose.
Gewichtsverlust
Gewichtsmanagement kann das Risiko für Darmkrebs durch eine Änderung des Lebensstils um bis zu 47 % senken.
Darmkrebsvorsorge
Regelmäßige Untersuchungen auf okkultes Blut im Stuhl können die Sterblichkeit durch Darmkrebs um bis zu 64 % senken.
Raucherentwöhnung
Rauchen erhöht das Risiko für Darmkrebs erheblich und beeinträchtigt die Genauigkeit der Nachsorge nach einer Behandlung.
Stuhl-basierter immunochemischer Test als Screeningverfahren
Die FIT-Untersuchung ermöglicht die Früherkennung von Darmkrebs und trägt dazu bei, jährlich Tausende Todesfälle zu verhindern.
Überwachung des Taillenumfangs
Die Überwachung des Taillenumfangs ist bei der Vorhersage des Risikos für Darmkrebs aussagekräftiger als die Berechnung des Body-Mass-Index (BMI).
Gewichtsmanagement bis zu einem BMI von 22-24
Die Aufrechterhaltung eines gesunden BMI von 22-24 verbessert die Überlebenschancen bei Darmkrebs.
Warnsignale
Blut im Stuhl
Blut im Stuhl ist ein wichtiges Frühwarnzeichen und erfordert eine umgehende Untersuchung auf Darmkrebs.
Veränderungen der Stuhlgewohnheiten
Anhaltende Veränderungen der Stuhlgewohnheiten erfordern eine umgehende ärztliche Untersuchung, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen.
Unerklärlicher Gewichtsverlust
Unerklärlicher Gewichtsverlust ist ein Warnsignal für ein erhöhtes Sterberisiko und erfordert eine umgehende ärztliche Untersuchung.
Veränderungen der Stuhlgewohnheiten oder Blutungen aus dem Rektum.
Anhaltende Veränderungen der Stuhlgewohnheiten oder Blutungen aus dem Rektum erfordern eine umgehende ärztliche Untersuchung auf Darmkrebs.