Regelmäßige zytologische Untersuchung des Gebärmutterhalses (Pap-Test).

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Zuletzt aktualisiert: 25. Februar 2026

Regelmäßige zytologische Untersuchung des Gebärmutterhalses (Pap-Test). – Gebärmutterhalskrebs
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Regelmäßige zytologische Untersuchungen des Gebärmutterhalses (Pap-Test) verbessern die Früherkennung und -prävention von Gebärmutterhalskrebs erheblich.

Eine Metaanalyse von 16 Querschnittsstudien in Afrika und Asien ergab, dass Frauen mit einem hohen Wissen über die Krebsfrüherkennung bei Gebärmutterhalskrebs eine um das 3,63-fache höhere Wahrscheinlichkeit hatten, an der Früherkennungsuntersuchung teilzunehmen (aOR = 3,63; 95 % KI: 2,11–6,24; p < 0,001). Die Ergebnisse waren in verschiedenen Bevölkerungsgruppen auf zwei Kontinenten konsistent. Eine ergänzende systematische Übersichtsarbeit von 21 Studien identifizierte fünf wichtige Faktoren – zwischenmenschliche, intrapersonelle, gemeinschaftliche, organisatorische und politische Faktoren –, die die Teilnahme an der Früherkennung beeinflussen. Gebärmutterhalskrebs bleibt weltweit die zweithäufigste Ursache für Krebserkrankungen und -todesfälle. Diese 37 zusammengefassten Studien belegen, dass regelmäßige Pap-Abstriche zur Krebsfrüherkennung, unterstützt durch ausreichendes Wissen und zugängliche Gesundheitssysteme, eine entscheidende präventive Maßnahme sind, um die Belastung durch Gebärmutterhalskrebs durch frühzeitige Erkennung zu verringern.

Evidenz

Autoren: Hastuti, Sri, Widyawati, Melyana Nurul, Wulan, Suryati Kumoro

Veröffentlicht: 10. Oktober 2024

Eine systematische Auswertung von Studien in den Datenbanken PubMed und JSTOR analysierte 21 Artikel, die bestimmte Einschlusskriterien erfüllten (Volltextstudien auf Indonesisch und Englisch mit weiblichen Teilnehmerinnen). Die Auswertung identifizierte fünf Kategorien von Faktoren, die die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen bei Gebärmutterhalskrebs beeinflussen: zwischenmenschliche Faktoren (Unterstützung durch den Partner, Einfluss von Gleichaltrigen), intrapersonelle Faktoren (Wissen, wahrgenommene Anfälligkeit, Angst, Schamgefühl), gemeinschaftliche Faktoren (kulturelle Normen, Stigmatisierung), organisatorische Faktoren (Zugang zur Gesundheitsversorgung, Empfehlungen der Leistungserbringer) und öffentliche Maßnahmen (Verfügbarkeit von Vorsorgeprogrammen). Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die zweithäufigste Ursache für Krebserkrankungen und -todesfälle. Die Auswertung kommt zu dem Schluss, dass Interventionsstrategien erforderlich sind, die auf diese veränderbaren Faktoren abzielen, um die Teilnahmequoten an Vorsorgeuntersuchungen zu verbessern und die Belastung durch Gebärmutterhalskrebs zu reduzieren.

Autoren: Chrisnanda, Indah Adhitama, Pradnyantara, I Gusti Agung Ngurah Putra

Veröffentlicht: 16. Januar 2022

Eine Metaanalyse von 16 Querschnittsstudien aus Afrika (Äthiopien, Nigeria, Elfenbeinküste, Südafrika, Kamerun, Ghana) und Asien (Thailand, Malaysia), die zwischen 2016 und 2022 veröffentlicht wurden, untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Wissensstand und der Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs bei erwachsenen Frauen. Frauen mit einem hohen Wissen über Gebärmutterhalskrebs hatten eine um das 3,63-fache höhere Wahrscheinlichkeit, an Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen, als Frauen mit geringem Wissen (aOR = 3,63; 95 % KI = 2,11 bis 6,24; p < 0,001). Alle Studien berichteten über multivariate Analysen mit bereinigten Odds Ratios unter Berücksichtigung von Störfaktoren. Der Zusammenhang war in verschiedenen Bevölkerungsgruppen auf zwei Kontinenten statistisch signifikant.