Autoren: Bhaskaran, Krishnan, Dos-Santos-Silva, Isabel, Douglas, Ian J, Leon, David A, Smeeth, Liam
Veröffentlicht: 1. Januar 2018
Unter den 1.969.648 Personen in der britischen CPRD-Kohorte, die noch nie geraucht hatten, zeigte sich ein J-förmiger Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und der kardiovaskulären Mortalität, wobei das niedrigste Risiko bei einem BMI von 21–25 kg/m² auftrat. Das Gesamt-Hazard-Ratio für die Gesamtmortalität pro 5 kg/m² über 25 lag bei 1,21 (95 % KI 1,20–1,22), wobei sich dieses J-förmige Muster insbesondere bei kardiovaskulären Erkrankungen zeigte. Die Zusammenhänge waren in jüngeren Altersgruppen stärker ausgeprägt, und der mit der niedrigsten Mortalität verbundene BMI war bei älteren Personen höher. In angepassten Cox-Regressionsmodellen wurden Alter, Rauchen, Alkoholkonsum, Diabetes, ein Index für sozioökonomische Benachteiligung und der Zeitraum der Beobachtung von 1998 bis 2016 berücksichtigt.
