Autoren: Additional Authors, Christakoudi, S, Dossus, L, Ellingjord-Dale, M, Ferrari, P, Gram, IT, Gunter, M, Heath, AK, Kaaks, R, Key, T, Masala, G, Olsen, A, Panico, S, Riboli, E, Rosendahl, AH, Schulze, MB, Skeie, G, Sund, M, Tjønneland, A, Tsilidis, KK, Weiderpass, E
Veröffentlicht: 19. Februar 2021
In einer Kohorte von 150.257 Frauen, die im Rahmen der EPIC-Studie über einen Zeitraum von durchschnittlich 14 Jahren beobachtet wurden, war eine Gewichtszunahme von mehr als 10 kg ab dem 20. Lebensjahr mit einem um 42 % erhöhten Risiko für Brustkrebs nach der Menopause verbunden, und zwar bei Frauen, die im Alter von 20 Jahren einen normalen Körperbau hatten (HR = 1,42; 95 % KI: 1,22–1,65). Dieser Zusammenhang bestand unabhängig davon, ob eine Hormonersatztherapie angewendet wurde oder nicht: HR = 1,40 (95 % KI: 1,16–1,68) bei Frauen, die noch nie eine Hormonersatztherapie erhalten hatten, und HR = 1,23 (95 % KI: 1,04–1,44) bei Frauen, die bereits eine Hormonersatztherapie erhalten hatten. Das Risiko war besonders ausgeprägt für hormonrezeptor-positiven Brustkrebs (ER+PR+) (HR = 1,46; 95 % KI: 1,15–1,85).
