Autoren: Huttunen, Jussi K., Kardinaal, Alwine F. M., Kohlmeier, Lenore, Kok, Frans J., Martin, Blaise C., Martin-Moreno, José M., Navajas, Joaquin Femández-Crehuet, Simonsen, Neal, Strain, John J., Thamm, Michael, Veer, Pieter van't
Veröffentlicht: 2. August 2017
In der EURAMIC-Fall-Kontroll-Studie mit postmenopausalen Frauen an fünf europäischen Zentren (1991–1992) zeigte sich in Málaga, Spanien, ein starker Zusammenhang zwischen dem Gesamtgehalt an Omega-6-Fettsäuren im Fettgewebe und Brustkrebs. Während die Omega-6-Konzentrationen allein in allen Zentren nur einen geringen und konsistenten Zusammenhang aufwiesen, hing die Schutzwirkung von Omega-3-Fettsäuren von den Omega-6-Ausgangskonzentrationen ab. Die gepoolte Analyse ergab, dass ein höheres Verhältnis von langkettigen Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren im Vergleich zum niedrigsten Terzil Odds Ratios von 0,80 (zweites Terzil) und 0,65 (drittes Terzil) ergab (p für Trend = 0,055). Dies stützt die Hypothese, dass das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren eine Rolle für das Brustkrebsrisiko spielt.
