Autoren: Farajzadegan, Ziba, Fathollahi-Dehkordi, Fariba
Veröffentlicht: 21. Juni 2018
In dieser randomisierten, kontrollierten Studie mit 98 Frauen ab 20 Jahren, deren Verwandte an Brustkrebs erkrankt waren, waren die Ausgangsraten für die klinische Brustuntersuchung in beiden Gruppen niedrig. Die Studie zeigte, dass eine strukturierte Aufklärung durch Gleichaltrige die Teilnahme am Screening in der Interventionsgruppe signifikant von 18 % auf 52 % steigerte (p < 0,001). Die Subskalen „Wahrgenommene Sensibilität für das Brustkrebsrisiko“ und „Gesundheitsmotivation“ wiesen signifikante Interaktionseffekte zwischen Zeit und Gruppe auf (p < 0,001), was darauf hindeutet, dass das Bewusstsein für die Familienanamnese als Risikofaktor das Screeningverhalten direkt beeinflusste.
