Autoren: Bakhtiar, Yuriz, Fitriyanti, Dwi, Mardiyono, Mardiyono
Veröffentlicht: 26. Juli 2019
Eine systematische Auswertung von vier randomisierten, kontrollierten Studien ergab, dass 91,4 % der Patientinnen, bei denen kürzlich Krebs diagnostiziert wurde (innerhalb von sechs Monaten), über depressive Verstimmungen berichteten. Diese extrem hohe Prävalenzrate bei Frauen mit Brustkrebs, bei denen die Diagnose erst kurz zurückliegt, unterstreicht die Bedeutung der Selbstbeobachtung auf depressive Symptome. Die Auswertung bestätigte, dass es wirksame, nicht-pharmakologische Interventionen wie kognitive Verhaltenstherapie (KVT) zur Behandlung dieser Depression gibt, was eine frühzeitige Erkennung klinisch bedeutsam macht, um einen rechtzeitigen Zugang zu psychotherapeutischer Unterstützung zu gewährleisten.
