Autoren: Bricker, Jonathan, Champion, Victoria L., Hirsh, Adam T., Johns, Shelley A., Li, Ruohong, Miller, Kathy D., Mina, Lida, Mosher, Catherine E., Newton, Erin V., Schneider, Bryan, Secinti, Ekin, Storniolo, Anna Maria
Veröffentlicht: 12. Januar 2018
In dieser randomisierten, kontrollierten Studie mit 47 Patientinnen mit symptomatischem metastasiertem Brustkrebs zeigten sechs telefonische Sitzungen mit Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) vielversprechende Effekte auf die Symptombelastung. Zwölf Wochen nach Studienbeginn wiesen die ACT-Teilnehmerinnen eine moderate Reduktion von Müdigkeit (Cohen's d = -0,43) und Schlafstörungen (Cohen's d = -0,43) auf, verglichen mit geringeren Verbesserungen in der Kontrollgruppe (Schulung/Unterstützung) (d = -0,24 für Müdigkeit, d = -0,18 für Schlafstörungen). Die ACT-Teilnehmerinnen zeigten zudem nach acht und zwölf Wochen eine Reduktion der durch Müdigkeit bedingten Beeinträchtigung (d = -0,23 bis -0,31) und der schlafbezogenen Störungen, während die Kontrollgruppe nur minimale Veränderungen aufwies (d = -0,03 bis 0,07). Die Studie erwies sich mit einer Screening-Rate von 64 % und einer Teilnahmequote von 83 % nach acht Wochen als gut durchführbar. Die Gruppenunterschiede waren statistisch nicht signifikant, was auf vorläufige, aber vielversprechende Ergebnisse hindeutet, die weitere Untersuchungen rechtfertigen.
