Autoren: Sandberg Liljendahl, Tove
Veröffentlicht: 19. April 2013
Diese Kohortenstudie bestätigte die Verwendung von Harnthymindimeren (T=T) als validierten Biomarker für die Exposition gegenüber ultravioletter Strahlung (UV-Strahlung), der Hauptumweltursache für Basalzellkarzinome. Die Kreatinin-korrigierten Harnwerte von T=T zeigten eine signifikante Korrelation mit den T=T-Werten im Hautgewebe (p < 0,05). Einzelne Aufenthalte im Freien zeigten sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern einen signifikanten Zusammenhang zwischen Dosis und Reaktion, wobei sich pro Doseneinheit eine vergleichbare T=T-Bildung ergab, unabhängig vom Alter. Bei Personen, die beruflich viel Zeit im Freien verbringen und kontinuierlich UV-Strahlung ausgesetzt sind, zeigte ein gemischtes statistisches Modell stabile T=T-Werte, die die UV-Strahlung der vorhergehenden drei Tage widerspiegelten. Die Studie stellt eindeutig fest, dass dosislimitierende Faktoren wie Kleidung und Sonnenschutzmittel die biologisch wirksame UV-Exposition reduzieren, und kommt zu dem Schluss, dass dieser Biomarker bei der Primärprävention von Hautkrebs beim Menschen hilfreich sein kann.
